Bauen und Wohnen

Projekt Brücken

Statik spielerisch erfahren


Lernziele
  • Probehandlung & Problemlösung
  • Gebrauch & Funktionalität
  • Dreieckskonstruktionen

Projektidee
Ein Fluss mit Übergang ist für die Kinder immer eine spannende Sache. Sie werfen Steinchen hinein oder beobachten Zweige beim Schwimmen. Lenken Sie die Aufmerksamkeit doch einmal auf einen technischen Aspekt: Bei einem Spaziergang könnte der Auftrag heißen: "Haltet die Augen nach allen Brücken offen, die in eurer Umgebung stehen! Habt ihr eine entdeckt, dann beschreibt sie so genau wie möglich und macht eine Zeichnung oder ein Foto!"

Gezielte Fragen helfen bei der Beschreibung: Ist die Brücke lang oder kurz? Besteht sie aus Stein, Beton, Metall, Holz? Welcher Typ könnte es sein, ist es eine Hänge-, Balken-, oder Bogenbrücke? Die Frage, wozu die Brücke gebaut wurde, ist eine zielorientierte, technische Fragestellung: Führt sie über ein natürliches Hindernis wie einen Bach oder über ein künstliches Hindernis wie eine Autobahn oder Bahnschienen? Wer nutzt die Brücke? Ist sie für Autos oder Fußgänger und Fahrradfahrer gedacht?

Ist die Expedition beendet, dürfen sich die Brücken(er)forscher als Brückenbauer versuchen und erste Erfahrungen mit der Statik sammeln.

Zurück im Kindergarten oder in der Grundschule
Um den Konstrukteur in den Kindern zu wecken, ist eine konkrete Aufgabenstellung wichtig: Zwei Tische bilden die Ufer, in deren Mitte es eine Schlucht zu überwinden gilt. Wie könnte man nun eine Brücke bauen, damit eine Spielfigur von einer Seite des Grabens zur gegenüberliegenden gelangt?

Stellen Sie Material zum Brückenbau zur Verfügung, z.B. KAPLA®-Bausteine. Lassen Sie die Kinder nun durch Versuch und Irrtum falsche Lösungsansätze verwerfen und richtige kombinieren. Schritt für Schritt wird durch dieses Probehandeln das Problem gelöst. Besonders für Krippenkinder ist dieser praxisorientierte Ansatz ideal, weil Sie den theoretischen Hintergrund dafür gar nicht wissen müssen. Erinnern Sie die Kinder nebenbei an den gemachten Ausflug; vielleicht nützen ihnen die Fotos oder Zeichnungen der besichtigten Brücke beim eigenen Bauen.


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    Projekt Insektenhotel

    Werken für tierische Bewohner


    Lernziele
    • Verantwortung für die Umwelt übernehmen
    • Umgang mit Werkzeugen
    • Wiesenbewohner und Lebensweise kennenlernen

    Projektidee
    Nicht nur wir Menschen bauen und wohnen! Auch die Tiere benutzen verschiedene Techniken, um sich Nester oder Höhlen zu bauen. Meist nutzen sie jedoch vorhandene Gegebenheiten, um es sich gemütlich zu machen. Eine Wiesenpension oder ein Scheibenbungalow sind eine willkommene Gelegenheit, in der sich viele Insekten gerne einmieten. Uns Menschen kommt das wiederum zugute, da viele Früchte nur durch die Bestäubung von Insekten wachsen. Außerdem erledigen sie Aufräumarbeiten, wie abgestorbene Tierchen oder Blätter zu entsorgen, und halten Schädlinge wie Läuse in Schach. Gute Gründe also, um unsere Technik in den Dienst der Natur zu stellen.

    Die Anleitung für eine Wiesenpension mit verschieden gestalteten "Zimmern" finden Sie hier. Noch einfacher selbst nachgebaut ist ein "Scheibenbungalow". Dafür benötigen Sie lediglich eine Handbohrmaschine. In eine etwa 8 cm dicke Baumscheibe werden damit viele tiefe Löcher gebohrt. Der Durchmesser sollte 10 mm nicht überschreiten und die Löcher sollten nicht ganz durchgebohrt werden. Zwei Aufhängelöcher bohren Sie in die Ränder, um die Scheibe mit Draht im Garten aufzuhängen. Die entstandenen "Höhlen" werden zum Beispiel gerne von Solitärbienen genutzt. Das kann man an den Lehmverschlüssen belegter Bruthöhlen erkennen.


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